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Aktiv mit Hund

Auf der Spur zur Entspannung

Erleben. Hinschauen. Verstehen.
Was tut Ihnen und Ihrem Hund gut?
Erfahrungen nutzen – gemeinsam wachsen!

Spur zur Entspannung

Hier geht es um das, was Sie mit Ihrem Hund gemeinsam tun. Im gemeinsamen Tun wird sichtbar, wie Mensch und Hund miteinander kommunizieren, sich aneinander orientieren und zusammenarbeiten.

Beschäftigungen können sehr unterschiedlich wirken. Manche aktivieren stark und sprechen dabei nur wenige Ebenen an. Andere fordern den Hund körperlich und mental, fördern Zusammenarbeit und Verbundenheit und können gleichzeitig dazu beitragen, dass er leichter und auch zufriedener zur Ruhe findet.

Ein gutes Beispiel dafür ist die Nasenarbeit. Sie fordert den Hund auf vielen Ebenen und kann gleichzeitig Selbstsicherheit, Orientierung und die Zusammenarbeit im Mensch-Hund-Team fördern.

Warum Nasenarbeit auf so vielen Ebenen wirkt, erfahren Sie hier.

Wenn Verhalten täuscht

Nicht jeder Hund, der selbstbewusst oder selbstsicher wirkt, ist es auch. Manche Hunde wirken stürmisch und vermeintlich sicher, reagieren aber aus Unsicherheit.

Wer Verhalten besser versteht, kann angemessener darauf reagieren – und damit Sicherheit und Ruhe ins Mensch-Hund-Team bringen.

Gerade für unsichere Hunde kann Sucharbeit eine sehr passende Möglichkeit sein, eine echte Selbstsicherheit aufzubauen.

Individuell

Jedes Mensch-Hund-Team ist anders. Deshalb schauen wir gemeinsam, was zu Ihnen, Ihrem Hund und Ihrem Alltag passt.

  • Manchmal sind schrittweise aufgebaute Übungen hilfreich.
  • Manchmal bringt eine kleine Veränderung im Alltag erstaunlich viel.
  • Und manchmal kommt ein Wendepunkt durch eine passendere Form der Beschäftigung.
  • Manchmal ist es auch etwas ganz anderes.
  • Und häufig ist eine Kombination aus mehreren Möglichkeiten passend.

Entscheidend ist nicht ein bestimmtes Programm, sondern das, was Sie und Ihren Hund dorthin bringt, wo Sie gemeinsam hinwollen.

Beziehung und stimmige Auslastung

Bei einer stimmigen Beschäftigung geht es nicht um Leistung oder Prüfung, sondern um Beziehung, Orientierung am Menschen, Zusammenarbeit – und um eine Auslastung, die wirklich guttut.

Ein stimmig ausgelasteter Hund wirkt meist ruhig und zufrieden – nicht nur erschöpft, sondern innerlich ausgeglichen. Er kann liegen bleiben und „muss“ nicht jedes Mal mit, wenn sich jemand bewegt.

Nicht selten fragen sich Menschen, warum ihr Hund auf scheinbar vergleichbare Formen der Auslastung so unterschiedlich reagiert – warum er nach ruhigen, strukturierten Aufgaben oft ausgeglichener wirkt als nach stark aktivierenden Situationen, in denen er zwar körperlich erschöpft, innerlich aber noch aufgedreht ist.

Und stimmig bedeutet für mich mehr als nur artgerecht. Ich meine damit ein Tun,

  • das sich an dem orientiert, was Hunde von sich aus tun würden – schnüffeln, suchen, erkunden, …
  • das auch vom Menschen gern ausgeführt wird,
  • das in einem passenden Maß stattfindet, also auch davon nicht zu viel, nur weil einer von beiden besonders viel Freude daran hat,
  • bei dem Mensch und Hund gemeinsam etwas tun – nicht nur nebeneinander, sondern miteinander – und sich möglicherweise sogar gut ergänzen,
  • das zu einer vertrauensvollen Beziehung beitragen kann,
  • bei dem die einzelnen Elemente ineinandergreifen – und so im Zusammenspiel vielleicht sogar mehr entsteht als durch jedes Element für sich allein. 
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Was Sie mit Ihrem Hund erleben, kann ganz unterschiedlich aussehen. Das kann etwas sein, das Sie ohnehin gemeinsam tun, oder eine Beschäftigung, die Sie neu ausprobieren. Die folgenden Beispiele zeigen Beschäftigungen, die auf unterschiedliche Weise Ruhe, Orientierung und Zusammenarbeit fördern können.


Mantrailing

Hund führt, Mensch folgt.

Beim Mantrailing lernt Ihr Hund, der Spur einer Person zu folgen – und dabei die Führung zu übernehmen.
Sie lernen, Ihren Hund in seiner Arbeit zu lesen und sich auf ihn einzulassen.

Ihr Hund wiederum lernt, sich Ihnen mitzuteilen – so, dass Sie ihm gut folgen können.
So entsteht eine Form von Zusammenarbeit, die im gemeinsamen Tun wächst.

Die meisten Hunde gehen in dieser Aufgabe sehr schnell auf –
auch solche, bei denen man es zunächst nicht erwartet hätte.

Mantrailing – auch Personensuche genannt – ist mehr als eine Beschäftigung, die nur müde macht:

Wer mit seinem Hund trailt, erlebt oft, wie es nicht nur Selbstsicherheit und vertrauensvolle Zusammenarbeit sondern auch Ruhe und Entspannung fördern kann.

Objektsuche

Hund sucht, Mensch unterstützt.

Bei der Objektsuche sucht der Hund gezielt nach einem bestimmten Gegenstand.

Mögliche Suchobjekte sind zum Beispiel:

  • Teebeutel
  • kleine Alltagsgegenstände
  • Spielzeuge
  • persönliche Dinge mit vertrautem Geruch

Die Aufgabe ist ruhig, klar und gut anpassbar.
Der Hund arbeitet fein, konzentriert und mit einer hohen Aufmerksamkeit.

Gerade diese Form der Nasenarbeit kann vielen Hunden helfen, leichter zur Ruhe zu kommen. Oft entsteht dabei etwas, das über die Aufgabe hinausgeht.

So kann das Suchen die Selbstsicherheit und eine ruhigere, klarere Verständigung zwischen Mensch und Hund fördern.

Social Walk

Gemeinsam unterwegs.

Ein Social Walk ist ein Lernspaziergang, der auf den ersten Blick wie ein ganz normaler Spaziergang wirkt – und erstaunlich viel mit Mensch und Hund machen kann.

Andere Mensch-Hund-Teams sind dabei ganz bewusst Teil des Lernspaziergangs. Die Teams dienen sich gegenseitig als Ablenkung. So können Hunde lernen, trotz anderer Hunde ansprechbar zu bleiben, sich an ihren Menschen zu orientieren und zur Ruhe zu kommen.

Gleichzeitig können die Menschen lernen, ihre Hunde besser zu lesen, Situationen klarer einzuschätzen und sie ruhig und sicher zu begleiten.

Das Besondere: Alle Mensch-Hund-Teams sind mit einem ähnlichen Ziel unterwegs. Es geht nicht um Kontakt oder gemeinsames Spiel der Hunde, sondern darum, gemeinsam unterwegs und miteinander in Verbindung zu bleiben.

Was immer Sie mit Ihrem Hund tun – bringen Sie mir gern eine kurze Videoaufnahme davon mit. Sie macht sichtbar, was dabei zwischen Ihnen geschieht. So können wir im Coaching mit etwas Abstand auf Ihre gemeinsame Erfahrung schauen.

  • Was geschieht?
  • Was funktioniert schon?
  • Wo wünschen Sie sich Veränderung?

Dafür braucht’s keinen schönen, bearbeiteten oder langen Film. Es muss auch nichts besonders gut funktionieren. Im Gegenteil: Je alltäglicher und je weniger perfekt, desto besser. Wichtig ist nur, dass Sie beide gut zu sehen sind.

Starke Menschen. Starke Hunde.
Coaching für Menschen – mit dem Hund im Blick.


Erstgespräch - WIR-Telefon

Kostenfrei und unverbindlich

Schnuppern

Sie sind neugierig, was Ihre gemeinsame Lieblingsaktivität werden könnte? Oder möchten Sie einfach erst einmal herausfinden, ob die Chemie zwischen uns stimmt?

Melden Sie sich gerne und lassen Sie uns einen Telefontermin vereinbaren.

In einem ersten Telefongespräch (ca. 15–20 Minuten) klären wir in Ruhe Ihr Anliegen und schauen gemeinsam, was für Sie und Ihren Hund passen könnte.